Wir starten gemeinsam bei unserer neu ernannten Basilika in Ochsenhausen.
Info: Das Kloster Ochsenhausen in Oberschwaben wurde 1090 gegründet und im 17. Jahrhundert barock ausgestaltet. Heute ist es ein bedeutendes Beispiel des oberschwäbischen Barocks. Am 3. November 2019 wird die Klosterkirche zur Basilika erhoben. Das ist ein päpstlicher Ehrentitel, den weltweit rund 1.600 Kirchen tragen, darunter bislang drei in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Genieße hier einen Rundgang durch die Barockkirche mit Dekan Sigmund F.J. Schänzle.
Die erste Station nach entspannten 103 Kilometern führt uns nach Rottenburg, dem Hauptsitz unserer Diözese.
Hintergrund: Vor der Gründung der Diözese gab es auf ihrem heutigen Gebiet mehrere Klöster von überregionaler kultureller und politischer Bedeutung, darunter Kloster Maulbronn und die im Zuge der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts aufgehobenen Klöster Obermarchtal, Ochsenhausen, Rot an der Rot, Schussenried, Wiblingen und Zwiefalten sowie die Fürstpropstei Ellwangen sowie das 2010 aufgehobene Kloster Weingarten.
Was heißt Pilgern? Bischof Gebhard Fürst erläutert dies auf dem Martinusweg 2019:
Nach 625 Kilometer zu Fuss sind wir in Berlin angekommen und besuchen die St.-Hedwigs-Kathedrale.
Info: Die römisch-katholische St.-Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz ist die Bischofskirche des Erzbistums Berlin. Sie wurde in den Jahren 1747–1887 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im Stil des Barocks als Teil des Forum Fridericianum erbaut. Im Zweiten Weltkrieg ausgebrannt, wurde die Kathedrale 1952–1963 nach Plänen von Hans Schwippert im Stil der Nachkriegsmoderne wiederhergestellt. Seit 2018 ist sie wegen Sanierung und Umbau geschlossen.
Vielen Dank an Josef Rief (MdB) für die Grußworte zu unserer Aktion! Klasse, Josef!
Weiter geht es nach nach Dänemark, von Berlin sind es 605 Kilometer nach Viborg zum Dom.
Info: Der Viborger Dom wurde in der Zeit von 1120-1180 erbaut. Der Dom ist insgesamt drei Mal größeren Bränden zum Opfer gefallen, das erste Mal 1501, das zweite Mal 1567 und noch einmal im Jahre 1726. Aufgrund der sehr schlechten Renovierung nach dem letzten Brand, wurde der Dom niedergerissen und in den Jahren 1863-1876 in seiner ursprünglichen romanischen Bauweise wiedererbaut. Die ursprüngliche Gruft unter dem Chor stammt aus dem Jahre 1120 und konnte bewahrt werden.
Alle Infos zum Dom: Wikipedia: Dom zu Viborg
Nächster Stopp: Kloster Nydala, 412 km weiter in Schweden, hier liefen alle südschwedischen Pilgerwege zusammen.
Von Santiago de Compostela in Spanien bis nach Trondheim in Norwegen erstreckt sich ein Netz aus Pilgerwegen. Hier begegnen sich Gläubige, Naturliebhaber und Wanderfreunde, um in gemächlichem Tempo Ruhe, Landschaft und Natur zu genießen. Am 1143 gegründeten Kloster Nydala kreuzen sich 3 beliebte Wege: Munkaleden, Västra Sigfridsleden und Nydalaleden.
Tipp: Entdecke und wandere auf den alten Pilgerwegen.
Alle Infos hier:
Värnamo.se: Informationen zu den Pilgerwegen
Wir pilgern nun kurze 55 km ins Smaland, an den Fuß des Vätternsees
Info: Mit seinen rund 120.000 Einwohnern gehört Jönköping im nördlichen Smaland zu den zehn größten Städten Schwedens. Auf der ganzen Welt verbinden auch heute noch viele Menschen den Namen Jönköping mit Zündhölzern. Ähnlichen internationalen Ruhm verdiente sich der Name Husqvarna. Die einstige Waffenschmiede aus Jönköping ist heute vor allem für seine hochwertigen Kettensägen und Motorräder bekannt.
Besuche die lebendige Facebook-Seite der kath. Kirchengemeinde und gebe einen Like:
Facebook-Seite der kath. Kirchengemeinde Jönköping
Von Jönköping führt uns der Weg 95 Kilometer weiter nach Vadstena.
Info: Die kath. Abtei Pax Mariae liegt in der Stadt Vadstena in der schwedischen Provinz Östergötland. Das Unserer Lieben Frau vom Frieden geweihte Kloster war wie alle Klöster des Erlöserordens ursprünglich ein Doppelkloster. Seit 1963 lebt dort wieder ein Konvent der Birgittinnen.
Erlebe einen kurzen Ausschnitt (2:25) eines schwedischen Gottesdienstes aus der Abteikirche Pax Mariae:
Die vorletzte Station unserer ersten Etappe führt uns 388 km weiter Richtung nach Norden in die norwegische Hauptstadt Oslo.
Oslo liegt an der Südküste des Landes am Eingang zum Oslofjord. Die Stadt ist bekannt für ihre Grünanlagen und Museen. Viele dieser Kultureinrichtungen – etwa das am Ufer gelegene Norwegische Maritime Museum oder das Vikingskipshuset mit Wikingerschiffen aus dem 9. Jh. – befinden sich auf der Halbinsel Bygdøy.
Tipp vom Orga-Team: Der Oslo-Marathon im Herbst eines jeden Jahres (inkl. Halbmarathon, 10km und 3km Lauf).
Der römisch-katholische Dom St. Olav (norwegisch Sankt Olavs Domkirke) ist Bischofskirche und Sitz des Bistums Oslo.
Nach 2.775 Kilometer von Ochsenhausen erreichen wir das Ende der 1. Etappe: Den Nidarosdom in Trondheim.
Info: Wie die meisten Pilger wählen wir nun den wunderschönen Weg durchs Tal Gudbrandsdalen. Dieser führt von der Oslo bis Trondheim, die drittgrößte Stadt Norwegens. Die Route ist der längste Pilgerweg des Landes und war im Mittelalter die Hauptstraße nach Nidaros (die frühere Bezeichnung Trondheims).
Entdecke den Dom von außen und innen!